Teilzeitförderprojekte

Beratung und Unterstützung für Unternehmen des Maler- und Gipsergewerbes

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Teilzeitarbeit erfordert eine Umstellung von gewohnten Abläufen, insbesondere bei der Einsatzplanung und Arbeitsorganisation. Im Rahmen von Teilzeitförderprojekten erhalten ausgewählte Unternehmen Beratung und Unterstützung von einem Arbeitsorganisationsexperten. Aus den Erfahrungen der Projekte werden Hilfsmittel erarbeitet.

Ziele und Vorgehen

Teilnehmende Unternehmen

Auftaktveranstaltung

Erarbeitung von Hilfsmitteln

Ziele und Vorgehen

Ziele: Mit den Teilzeitförderprojekten für Unternehmen sollen zusätzliche Teilzeitstellen geschaffen und Lösungen für die Herausforderungen von Teilzeitarbeit im Maler- und Gipsergewerbe erarbeitet werden.

Vorgehen: Das Büro a&o begleitet ausgewählte Unternehmen in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess bei der Umsetzung von Teilzeitarbeit:

  • Bis zu 3 Besuche im Betrieb.

  • Analyse der Chancen und Herausforderungen, Erarbeitung von massgeschneiderten Lösungsmassnahmen.

  • Fernsupport per E-Mail und Telefon.

  • Austausch mit den anderen Unternehmen: Gemeinsame Auftakt-, Zwischen- und Abschlussveranstaltung.

Wann: Start im Juli 2019. Dauer maximal 18 Monate.

Finanzierung: Die Teilzeitförderprojekte werden mit den Finanzhilfen des Eidgenössischen Gleichstellungsbüros finanziert.

Teilnehmende Unternehmen

Es handelt sich um Unternehmen verschiedener Grössen und Branchen des Maler- und Gipsergewerbes aus verschiedenen Regionen der Deutschschweiz, mit und ohne Teilzeitstellen für Maler/Gipser/innen.

Diese Unternehmen wollen Teilzeitarbeit im Unternehmen fördern und bei zukünftigen Vakanzen Teilzeitstellen schaffen.

Die Teilzeitförder-Unternehmen:

Auftaktveranstaltung

Sich für die Zukunft wappnen, gute Fachleute behalten und zurückgewinnen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. So begründeten die Unternehmer und Unternehmerinnen in der Vorstellungsrunde ihre Teilnahme an den Teilzeitförderprojekten. Mario Freda, Malerunternehmer und Zentralpräsident des Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verbands (SMGV), gab sich in seiner Grussbotschaft überzeugt, dass Teilzeitförderung sich positiv auf das Image der Branche auswirken werde.

Nebst einem ersten Austausch ging es an der Auftaktveranstaltung darum, einen Einblick in verschiedene Teilzeitmodelle und Gestaltungsfelder zu erhalten. In einem nächsten Schritt wird Experte Michael Weber vom Büro a&o die Teilzeitförder-Unternehmen vor Ort besuchen.

Artikel über die Auftaktveranstaltung in der Applica, Zeitschrift für das Maler-und Gipsergewerbe.

Mit Teilzeitmodellen Lösungen suchen für die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und des Betriebs.  Bild: Applica, Die Zeitschrift für das Maler- und Gipsergewerbe

Mit Teilzeitmodellen Lösungen suchen für die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und des Betriebs.
Bild: Applica, Die Zeitschrift für das Maler- und Gipsergewerbe

Erarbeitung von Hilfsmitteln

Aus den Erfahrungen der Teilzeitförderprojekte sollen in einer letzten Projektphase Hilfsmittel erarbeitet werden, die es erleichtern, Teilzeitarbeit im Betrieb umzusetzen. Diese Hilfsmittel werden allen Unternehmen des Maler- und Gipsergewerbes zur Verfügung gestellt.

Momentan sind der Inhalt und die Form dieser Hilfsmittel noch offen. Es besteht die Möglichkeit, Ideen und Wünsche einzubringen.

Haben Sie Anregungen zu den Hilfsmitteln?

Zum Beispiel wichtige Themen, die in den Hilfsmitteln aufgegriffen werden sollen? Oder Empfehlungen zur Form (beispielsweise Merkblätter, Checklisten, Tabellen, Schemas, etc.)?

Dann melden Sie sich bei uns. Herzlichen Dank.

 

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